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20.05.2021

Slothmetics

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X-challenger vermittelt Studentinnen an Designprojekt

Maike Köster produziert Kosmetik selbst. Die Chemiestudentin wendet dabei ihr fachliches Wissen in der Praxis an – Daraus entstand die Idee für die Marke „Slothmetics“, die in den nächsten Monaten ausgründen wird. Doch eines liegt ihr nicht, gibt sie offen zu: „Als Chemiker sind wir designtechnisch äußerst schlecht.“ Doch dank des X-challengers hat sie nun zwei Studentinnen gefunden, die ihr mit dem Design helfen – und somit ist sie die erste Challengerin, die in die Projektphase geht. Eine Erfolgsstory.

„Ich und mein Freund gründen Slothmetics – Kosmetik für Faule“, erklärt Maike Köster, Chemiestudentin an der Westfälischen Hochschule, und lächelt. „Das ist eine Kosmetikmarke, bei der wir wissenschaftlich fundierte Informationen mit dem Selbermachen kombinieren wollen.“ Das Interesse für Kosmetik begleitet Maike Köster dabei schon seit der Jugend, nach dem Abitur fing sie sogar an zu bloggen. Das fachliche Wissen, welches sie im Studium erlernte, baute sie nach und nach in ihre Blogbeiträge ein. Und das kam gut an, wie sie berichtet: „Immer mehr Leute haben nachgefragt. Da habe ich auch gemerkt, dass dieses Selbermachen immer wichtiger wird. Auch, weil die Menschen immer nachhaltiger denken und wissen wollen, was in ihren Produkten drin ist.“ Die Idee für Slothmetics entstand schließlich „klassisch studentisch“, wie sie betont, bei einem Glas Bier. Ihr Leitgedanke: Ihr Chemikerwissen aufgearbeitet in Sets und Online-Kursen weiterzugeben.

Doch wer Kosmetik verkauft, braucht auch Verpackungen – Und Designs. Da dies nicht zu ihren Stärken zählt, wendete sich Maike Köster auf Rat ihrer Gründerberater an den X-challenger und suchte in ihrer Challenge Studierende, die dabei helfen, die Etiketten zu gestalten und die Anleitungen zu schreiben. „Wir dachten, wir übergeben diese Aufgabe lieber in die Hände von Menschen, die mehr Expertise haben“, gibt sie zu. Ihre Suche war von Erfolg gekrönt. Nur wenige Wochen, nachdem sie die Challenge eingestellt hat, haben sich zwei Bewerberinnen gemeldet.

Helen Erdbrügge und Annalena Fedtke haben sich auf die Design-Challenge beworben – Zwei Studentinnen, die ebenfalls an der Westfälischen Hochschule eingeschrieben sind für den kommunikativen Studiengang „Journalismus und Public Relations“. Vom X-challenger selber haben sie vorher schon gehört, wie sie berichten. Auf die Challenge von Maike sind sie schließlich durch den Instagram-Account der Westfälischen Hochschule gekommen. Ursprünglich haben sich die beiden Studentinnen getrennt beworben. „Ich habe mit ihnen Kontakt aufgenommen und dann gefragt, ob sie sich auch vorstellen könnten, im Team zu arbeiten“, so Maike Köster. Zwar habe sie die Referenzen abgefragt, doch schlussendlich war ihr Bauchgefühl ausschlaggebend für die Annahme der beiden Bewerberinnen.

Projekt-Verzögerung dank aktueller Corona-Pandemie

„Aktuell machen wir ehrlich gesagt noch gar nicht so viel“, sagt Annalena Fedtke. Auf Grund der Corona-Pandemie gibt es Probleme bei der Lieferung der Behälter, weswegen die Maße der zu gestaltenden Flächen noch nicht bekannt sind. „Erst hat sich die Lieferung von Januar auf jetzt verschoben“, schildert Maike Köster die Situation. „Dann mussten wir umdisponieren und ein paar Verpackungen tauschen, weil die nicht mehr produziert werden.“ Auch gestaltet sich die Kommunikation mit der italienischen Firma wegen der Sprachbarriere als schwierig. „Aber spätestens, wenn alles geliefert wurde, können wir loslegen“, gibt sich Maike Köster zuversichtlich.

Doch bis es an die Gestaltung gehen kann, arbeiten sich die beiden Journalismus-Studentinnen in die Produkte ein, es heißt also: Anleitungen lesen und sich informieren, welche Informationen auf die Verpackungen müssen. Die bisherige Zusammenarbeit im Team wird auch von allen drei Beteiligten als positiv bewertet. „Wenn wir Termine suchen, sind wir alle super flexibel, und wenn ein Termin nicht geht, ist keiner böse“, sagt Annalena Fedtke und Helen Erdbrügge pflichtet ihr bei: „Es ist entspanntes Zusammenarbeiten auf jeden Fall.“

Wenn ihr ebenfalls Praxiserfahrungen sammeln wollt, ohne Hürden überwinden zu müssen, um in ein Unternehmen zu gelangen, schaut in unserer Sektion „Challenges“ vorbei und informiert euch, welche Challenge zu euch passt!