IGA METROPOLE RUHR 2027 GGMBH
IGA-KlimaBox

Klimaresiliente Bepflanzung und Vorbild fürs Quartier

Die Metropole Ruhr hat erfolgreich die Internationale Gartenausstellung (IGA) unter der Leitfrage „Wie wollen wir morgen leben?“ für das Jahr 2027 in die Region geholt. Das X-Challenger-Projekt beantwortet diese Frage mit den - in einer IGA-KlimaBox gesammelten Daten - innerhalb der eintrittspflichtigen Zukunftsgärten und gibt Auskunft über die zu beachtenden Rahmenbedingungen für Pflanzungen am Standort.

Berufsfeld
Sonstiges
Beginn
November 2020
Voraussetzung
Verschiedene
Teamgröße
Ungesetzt
Goodie
mit Goodie
Einsatzort
Metropole Ruhr

DIE CHALLENGE

Die Metropole Ruhr hat erfolgreich die Internationale Gartenausstellung (IGA) unter der Leitfrage „Wie wollen wir morgen leben?“ für das Jahr 2027 in die Region geholt. Ob Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Teilhabe und Chancengleichheit, die IGA dient – rund um das Leistungsspektrum der Grünen Branche – als Impuls- und Ideengeber für eine ganze Region.

Über ein Drei-Ebenen-Modell präsentiert die IGA Metropole Ruhr 2027 das Ruhrgebiet in seiner Gesamtheit: von bürgerschaftlichen Initiativen mit Quartiersbezug („Mein Garten“), über kommunale Projekte und regionale Kooperationen („Unsere Gärten“) bis hin zu repräsentativen Großprojekten mit Leistungsschauen der Grünen Branche, des Tourismus und der Stadtentwicklung („Zukunftsgärten“).

Die Zukunftsgärten sind als eintrittspflichtige Schaugärten für unsere Besucher von besonderem Interesse. Gleichzeitig unterliegen auch sie dem Klimawandel und bedürfen daher einer zielgenauen Anpassung, um nachhaltige standortspezifische Pflanzen-Anbaustrategien entwickeln zu können.

Mit 41,2°C wurde in unmittelbarer Nähe zu einem unserer drei eintrittspflichtigen Zukunftsgärten (Duisburg) 2019 ein neuer Hitzerekord in NRW gemessen.

Um Orte wie diesen besser kennenzulernen und die speziellen auf den unmittelbaren Standort bezogenen Klimadaten zu sammeln und auswerten zu können, braucht es bei der Entwicklung einer „IGA-KlimaBox“ Deine technische Unterstützung. Auf die gewonnenen Daten sollen Biologinnen und Ökologinnen zurückgreifen können um klimaresiliente und nachhaltige Pflanzungen zu planen und umzusetzen.

GESTALTE EIN STÜCK ZUKUNFT MIT UNS!

Wir brauchen sowohl technische Expertise als auch Kreativität und Einfühlungsvermögen. Nicht jeder Ort bietet die gleichen Voraussetzungen oder agiert unter den gleichen Bedingungen. Daher müssen die Konzepte ortsspezifisch auf den jeweiligen Zukunftsgarten anpassbar sein. Darüber hinaus können wir uns im späteren Verlauf gut eine direkte Interaktion mit der Bevölkerung vor Ort vorstellen.

WERDEN SIE ZUM VORBILD IM QUARTIER!

Wir möchten außerdem – gemeinsam mit Dir – die Bevölkerung über unser Projekt informieren und für das Thema sensibilisieren. Die äußerliche Gestaltung der IGA-KlimaBox könnte aus kreativen Ideen der Öffentlichkeit heraus erfolgen.

Wen suchen wir?

Wir suchen Teamplayer, die ihr Know-how und ihre Skills einbringen und ein Projekt nach vorne bringen wollen.

Darum solltest du teilnehmen!

Neben der vielleicht einmaligen Gelegenheit Teil der IGA-Familie zu werden, bietet dieses Projekt einen Einblick in die Prozesse eines interkommunalen Dekaden-Projektes. Du bist es, der aktiv zur Nachhaltigkeit der IGA Metropole Ruhr 2027 beiträgt. Durch Dein Engagement und Talent werden die richtigen Pflanzen am richtigen Ort gepflanzt. Noch viele Generationen werden sich am Grün unserer Städte erfreuen und Du wirst zum Vorbild für die jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner der Metropole Ruhr, den Kindern unserer Region.

IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH

Die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH hat am 20. Dezember 2019 offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Der Regionalverband Ruhr (RVR), die Städte Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen sowie die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) haben den Gesellschaftsvertrag unterzeichnet. Die Gesellschaft wird die Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet vorbereiten, durchführen und abwickeln. Zudem soll sie Vorschläge entwickeln, wie die von ihr bewirtschafteten Flächen nach Beendigung der IGA Metropole Ruhr 2027 genutzt werden. Getragen wird die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr vom RVR, von den Kommunen und Kreisen der Metropole Ruhr, der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH, der Ruhr Tourismus GmbH sowie zahlreichen weiteren beteiligten und interessierten Institutionen wie Emschergenossenschaft, LWL und LVR, Gartenbauverbänden, Landwirtschaftskammer oder Kleingartenverbänden.